Alltag

Freitag, 24. April 2009

Ithuba kids

ein paar sehr schöne Fotos von Jugendlichen unserer ersten beiden Jahrgänge:

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Fotos: Lukas Hüller

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Mittwoch, 22. April 2009

Manuela, Bianca und der Knochenmann

Manuela und Bianca, Medizinstudentinnen aus Graz, berichten von ihren drei Wochen in Ithuba:

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Wir hatten die Köpfe voller Pläne und Visionen und es kam alles ganz anders… Begonnen haben wir nach einer Vorstellungsrunde mit einem Brainstorming zum Thema fünf Sinne. Die Jugendlichen überraschten uns mit ihrem großen Vorwissen. Es kamen bei diesem Brainstorming aber auch Fragen, auf die man sich nicht vorbereiten kann und die man auch nicht planen kann. „Was machen meine Eltern, wenn ich sterbe? Oder warum mag mich keiner?“ Themen, die einen berühren und zum Nachdenken anregen…. Es kommt besser als man denkt….
Die nächsten Unterrichtstage versuchten wir den Jugendlichen die einzelnen Sinne nahe zu bringen. Wir kennen die Atmosphäre auf der Uni, wo eine Frage an die Studierenden gestellt wird und dann die Stille den Raum beherrscht. Bei unseren Jugendlichen wurde der Raum plötzlich lebendig und wir konnten sie kaum noch bändigen. Denn alle wollen mitreden….Es kommt besser als man denkt….
Es ging weiter zu einem neuen Thema. Ein Knochenmaxi (Skelett) sollte entstehen. Wir hatten 13 Vorlagen für jeweils ein Skelett nach Ithuba mitgenommen und die Kleingruppen begannen mit ihrer Arbeit. Nach einer kurzen Erklärung gab es dann nur noch ein Thema: Wer schneidet den Kopf aus, sind alle Oberschenkelknochen da? Und wie sollen die Skelette heißen? Alle wollten mitarbeiten! Ein junger Mann erklärte uns, dass das Skelett seiner Gruppe, das Superman heißt, ihn nun von überall retten würde, weil er ja Superman ist…..“Was soll uns dann noch geschehen, wenn wir von Superman beschützt werden???“ Es kommt besser als man denkt….
Zum Schluss hatten wir noch 2 Tage Zeit und wir konnten den Jugendlichen etwas über Erste Hilfe erzählen. Bei den praktischen Übungen hatten wir genau soviel Spaß wie die Jugendlichen, die versuchten uns oder den Direktor, der sich ebenfalls bereitwillig als „Unfallopfer“ zur Verfügung stellte, zu retten. Es war manchmal chaotisch und laut, aber es war niemals langweilig!!!! Es kommt besser als man denkt….
Zusammenfassend möchten wir sagen:
Die Zeit war zu kurz, um alle Fragen der Kinder zu klären und alle vorbereiteten Themen durch zu gehen. Sie war zu kurz, um in wirklich in Ruhe etwas besprechen zu können. Die Zeit war zu kurz, um alle SchülerInnen wirklich kennen zu lernen. Die Zeit war zu kurz, um ein größeres Thema angehen zu können.
Die Zeit war aber lang genug, um noch bleiben zu wollen und nicht nach Österreich heim zu kehren. Die Zeit war lang genug, um die SchülerInnen ins Herz zu schließen. Die Zeit war lang genug, um mitzubekommen, woran es dort fehlt. Die Zeit war lang genug, um zu verstehen, wie glücklich man mit Kleinigkeiten sein kann. Die Zeit war lang genug, um mit dem „Afrikavirus“ infiziert zu werden. Die Zeit war lang genug, um wieder „nachhause nach Afrika“ zu wollen………

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Samstag, 14. Juni 2008

Ithuba Alltag: Mosaik

Das ist Eugenia

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Eugenia (vor unserem ersten Klassenraum mit Myheart) ist eine wunderbare Ithuba-Geschichte.
Sie kommt aus den USA, und wollte eigentlich nur kurz vorbeischaun.
Geblieben ist sie dann rund drei Monate.
Erst hat sie beim Englisch-Unterricht geholfen, dann Michele bei der Gestaltung der Schuluniformen unterstützt, und dann liess sie sich begeistern, die ganze Welt als Mosaik mit den Schülern zu entwerfen, und mit alten bunten Fliessen zu bauen.
Jetzt haben wir eine riesige, begehbare Weltkarte.

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Danke Eugenia!

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Mittwoch, 5. März 2008

Ithuba Alltag: build together learn together

Die Schüler/innen von Ithuba erlernen "skills", indem sie gemeinsam mit europäischen Student/innen ihre eigene Schule bauen.

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Die Freiraumgestaltung entwickelte die BOKU.
Eine Allee wird gepflanzt:

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Ithuba Alltag: walzist/innen helfen

im Februar kamen Jugendliche der walz, um einerseits beim Unterricht zu helfen, andererseits selbst Erfahrungen in einer gänzlich anderen Kultur zu sammeln.
Das ermöglicht: intensives Lernen in Kleingruppen:

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Montag, 18. Februar 2008

Ithuba Alltag: Gewitter

Man kennt es aus Medienberichten:
Gewitter in townships gefährden mit ihrer Gewalt Häuser als Ganzes und machen diese "Städte" nahezu unpassierbar.
Man weiss es, es ist aber etwas ganz anderes, es selbst zu erleben.
Um mir einen besseren Eindruck über das Lebensumfeld unserer Schüler/innen zu machen, wollte ich jede/n einmal nach Hause bringen.
Und plötzlich, mitten im township ging`s los.

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die unbefestigte Strasse entwickelte sich zu einem Sturzbach

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zusätzlich begann es zu hageln.

Das Wasser rann bald knietief über die Strasse, und der alte Mazda drohte regelrecht abzusaufen.

Also rasch eine "Insel" gesucht, Auto abgestellt, und dann zu Fuss, durchs eiskalte (Hagel) Wasser weiter.

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zum Glück hörte das Gewitter rasch auf

Mphile brachte ich zu ihrem Haus, nein besser, sie brachte mich zu ihrem "Haus". Man beachte die Hagel.

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Für mich war das ein singuläres Erlebnis.
Für Mphile ist das Alltag.

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