Zwei Jahrzehnte nach dem Ende der Apartheid stellt die unverändert hohe Jugendarbeitslosigkeit eine der zentralen gesellschaftspolitischen Herausforderungen in Südafrika dar. Das geringe Angebot an und der schwierige Zugang zu weiterführenden Ausbildungen führen häufig zum Abbruch des formalen Bildungsweges. Ziel der Berufsbildungskomponente ist die Orientierung (IVET) und die Bereitstellung von berufsbildenden Erstqualifizierungen sowie die Hinführung zu weiterführenden Ausbildungsmöglichkeiten (Skills Centre/Community Centre). Südafrika hat erkannt, dass Berufsbildung eine effektive Maßnahme zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit darstellt. Der gesellschaftliche Stellenwert der Berufsbildung in Südafrika ist derzeit noch gering. Gleichzeitig ist das Bildungsziel einer akademischen Ausbildung für die Mehrheit der Jugendlichen in benachteiligten Wohngebieten nicht erreichbar. In Kooperation mit dem BMB unterstützt ITHUBA die Bemühungen der südafrikanischen Partner auf lokaler Ebene und setzt auf attraktive, relevante, qualitätsvolle und inklusive Berufsbildungsangebote. Ziel ist die Arbeitsmarktintegration und damit die Stärkung und soziale Integration junger Menschen und ihrer Herkunftshaushalte.