"Ithuba" ist ein Zulu Wort und bedeutet soviel wie „Chance“. Ithuba heißt auch eine kleine „Schulstadt“, die der von Christoph Chorherr gegründete österreichische Trägerverein s2arch - social and sustainable architecture – Verein für soziale und nachhaltige Architektur seit 2008 in einem Township südlich von Johannesburg, und seit 2010 auch an der Wild Coast, errichtet hat und weiter ausbaut. Ziel der Initiative ist es, den Kindern in den Townships eine gute Bildung zukommen zu lassen und ihnen so einen Ausweg aus dem Kreislauf von Armut und Gewalt zu öffnen.

Dieses Ziel verfolgt der Verein s2arch dadurch, dass er in den Townships den Baugrund für Schulen zur Verfügung stellt und in Kooperation mit Architekturfakultäten europäischer Universitäten Schulen baut und diese auch betreibt. Das geht konkret so: Die StudentInnen dieser Architekturfakultäten planen ein Schulgebäude und fahren dann nach Südafrika, um dieses gemeinsam mit den BewohnerInnen vor Ort zu errichten. Mittlerweile haben rund zehn Architekturfakultäten Schulen für insgesamt mehr als 300 Kinder gebaut. Das Motto: „build together, learn together“.

Wenn im Vereinsnamen der Begriff „soziale und nachhaltige Architektur“ vorkommt, dann ist das auch Programm: sozial im Sinne von Förderung des Solidarischen, nachhaltig im Sinne von ökologisch gebaut, aber auch langfristig Wirkung erzeugend: ein Haus, in dem man lernt und so die Grundlage für die Selbsterhaltungsfähigkeit erwirbt.